Meeresschutzgebiet Portofino, Meeresschutzgebiet bei Portofino, Italien
Das Portofino-Schutzgebiet ist ein Meeresschutzgebiet an der ligurischen Küste mit Unterwasserklippen, Höhlen und korallenreichen Plattformen. Die Zone erstreckt sich über mehrere Kilometer Küste und reicht bis in Tiefenwasser hinein, wo verschiedene Felsformationen und Habitate unterschiedliche Meereslebewesen beherbergen.
Die Behörde etablierte dieses Schutzgebiet 1999, um die überfischten und degradierten Meereshabitate der Ligurischen Küste zu schützen. Die Initiative entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen lokalen Kommunen, der Provinz Genua und der Universität, um die Meeresökosysteme wissenschaftlich zu überwachen und wiederherzustellen.
Das Schutzgebiet ist für die lokalen Fischer ein Zeichen der Umkehr: Der Hafen von Portofino wurde von Überfischung geprägt und die Reserve hilft jetzt, die Bestände zu erneuern. Heute können Besucher sehen, wie die Gewässer wieder lebendig werden und die Fischer die Grenzen der Zone respektieren.
Das Schutzgebiet ist mit dem Boot erreichbar und der Besuch wird durch klare Regeln geregelt, um die Unterwasserwelt zu schützen. Wer tauchen oder schnorcheln möchte, sollte sich an die ausgewiesenen Zonen halten und am besten einen lokalen Guide oder Tauchservice nutzen, der die Bedingungen und Bestimmungen kennt.
Die Reserve beherbergt eine der größten flachen Korallenkolonien der Ligurischen See, ein Phänomen, das vor der Schutzausweisung zunehmend bedroht war. Taucher berichten oft überraschend, dass sie hier rote Korallen in Mengen sehen, die in anderen mediterranen Gebieten schon längst verschwunden sind.
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