Pegli, Küstenviertel in Genua, Italien
Pegli ist ein Stadtviertel an der Westküste Genuas mit Uferpromenaden, Villen und Parks, die zum Ligurischen Meer hin ausgerichtet sind. Die Küstenlinie verbindet historische Häuser mit öffentlichen Grünflächen und einem direkten Zugang zum Strand.
Das Gebiet war ursprünglich von den Veturii, einem ligurischen Stamm, besiedelt und behielt seinen unabhängigen Status bis zur Eingemeindung nach Genua im Jahr 1926. Diese lange Selbstständigkeit prägte die lokale Identität des Ortes.
Die Villen und Parks in diesem Viertel erzählen von der Vorliebe der Genuaer Adelsfamilien für Leben am Meer. Die Architektur zeigt, wie wohlhabende Familien im Laufe der Jahrhunderte ihre Sommersitze am Wasser gestalteten.
Das Viertel ist über Zugverbindungen, Wassertaxis und Buslinien mit dem Zentrum Genuas verbunden, was die Anreise erleichtert. Besucher sollten sich auf Wege entlang der Küstenlinie einstellen und festes Schuhwerk mitbringen.
Im 16. Jahrhundert wanderten mehrere hundert Einwohner zur Insel Tabarca aus, um dort Korallen zu fischen und gründeten eine Gemeinschaft mit eigenem Dialekt. Ihre Nachkommen sprechen diesen Dialekt bis heute und bewahren damit eine seltene sprachliche Verbindung zu ihrer Heimat.
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