Casina Vanvitelliana, Königliches Jagdschloss in Bacoli, Italien.
Die Casina Vanvitelliana ist ein Palast auf dem Fusarosee in Bacoli, Italien, mit achteckigem Grundriss und neoklassizistischen Fassaden. Holzstege verbinden das Gebäude mit dem Ufer und führen über das ruhige Wasser zu den Eingängen an jeder Seite.
Ferdinand IV. von Bourbon gab den Bau 1782 in Auftrag, um während der Entenjagd auf dem See zu rasten. Das Jagdhaus wurde später von der königlichen Familie als Rückzugsort genutzt und nach Jahren der Vernachlässigung restauriert.
Der Name erinnert an den Architekten Luigi Vanvitelli, dessen Entwurf die königliche Jagdgesellschaft auf dem Wasser beherbergen sollte. Heute können Besucher durch die Räume gehen und sehen, wie Möbel und Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert das Leben am Hof zeigen.
Die Führungen dauern etwa eine Stunde und geben Einblick in die Räume und die Bauweise des Gebäudes. Der Zugang erfolgt über die Holzstege, die bei Nässe rutschig sein können, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Das Licht spiegelt sich den ganzen Tag über anders im Wasser und wirft wechselnde Reflexe auf die weißen Wände. An sonnigen Tagen scheinen die Räume durch die vielen Fenster fast zu leuchten, während draußen das Seewasser glitzert.
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