Scavi archeologici di Cuma, Archäologische Stätte in Pozzuoli, Italien.
Die archäologischen Ausgrabungen von Cuma sind ein Ort mit Überresten aus zwei großen Epochen: Von den Griechen stammen frühe Tempel, von den Römern später Gebäude wie ein Amphitheater. Die Ruinen verteilen sich über mehrere Ebenen an den Hängen des Mount Cuma und zeigen verschiedene Wohnhäuser, die den Alltag vergangener Bewohner erahnen lassen.
Griechische Siedler aus Chalcis gründeten Cuma um 730 v. Chr. als erste griechische Kolonie auf italienischem Boden. Nach etwa 400 Jahren fiel der Ort unter römische Herrschaft, was zu neuen Bauvorhaben und einer Umgestaltung führte.
Der Tempel des Apollo wurde später in eine christliche Basilika umgewandelt, was die spirituelle Kontinuität des Ortes über Jahrhunderte hinweg zeigt. An der höchsten Stelle der Akropolis steht der Tempel des Jupiter, beide Bauwerke prägen noch heute das Gesicht des Platzes.
Der Zugang erfolgt über einen markierten Weg, der die verschiedenen Ebenen des Ausgrabungsgeländes verbindet und auch Besucher mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigt. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen und ausreichend Wasser mitzunehmen, da die Wege steil und das Wetter sonnig sein kann.
Ein Tunnel namens Höhle der Sibylle, etwa 130 Meter lang und in Vulkangestein gehauen, war Heiligtum des berühmten Orakels von Cuma. Dieser bemerkenswerte Gang mit trapezförmigem Querschnitt zeigt das Können antiker Baumeister und bleibt für Besucher zugänglich.
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