Certosa di San Martino, Kartäuserkloster Museum am Vomero Hügel, Neapel, Italien
Die Certosa di San Martino ist ein ehemaliges Kartäuserkloster auf dem Vomero-Hügel in Neapel, Italien, das heute als Museum dient. Der Komplex besteht aus mehreren Kreuzgängen, Wohnräumen für Mönche, terrassenförmig angelegten Gärten und einer Kirche, deren Inneres mit Marmor und Fresken ausgestattet ist.
Carlo, Herzog von Kalabrien, gründete das Kloster im Jahr 1325 als Stiftung für den Kartäuserorden. Im 17. Jahrhundert gestaltete der Architekt Cosimo Fanzago die Anlage mit barocken Elementen um und veränderte ihr Erscheinungsbild.
Der Name San Martino erinnert an den heiligen Martin von Tours, dessen Verehrung im Mittelalter weit verbreitet war. Die Klosterräume zeigen heute, wie religiöses Leben und künstlerischer Ausdruck in Neapel zusammenwirkten.
Das Museum ist täglich außer mittwochs von 8:30 bis 17:00 Uhr geöffnet, Führungen können im Voraus gebucht werden. Der Weg durch die verschiedenen Stockwerke und Außenbereiche erfordert gutes Schuhwerk und etwas Gehvermögen.
Französische Truppen vertrieben 1799 die Kartäusermönche und beendeten damit Jahrhunderte klösterlichen Lebens an diesem Ort. Seitdem bewahrt das Gebäude als Museum die Geschichte Neapels und zeigt Sammlungen aus verschiedenen Epochen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.