Pollino, Kalksteinberg in Basilikata und Kalabrien, Italien
Pollino ist ein Kalksteinmassiv an der Grenze zwischen Basilikata und Kalabrien, dessen höchster Punkt Serra Dolcedorme erreicht. Das Gebirge erhebt sich über die Ebene von Sibari und wird von ausgedehnten Buchenwäldern, steilen Felshängen und typischen Karstformationen geprägt.
Die Romito-Grotten im Kalkstein zeigen Spuren menschlicher Besiedlung aus der Altsteinzeit durch ihre Felsgravierungen. Diese frühen Zeichen belegen, dass Menschen schon lange vor modernen Zeiten in dieser bergigen Gegend lebten.
Die albanischstämmigen Gemeinden San Paolo Albanese und San Costantino Albanese haben ihre Traditionen an den Berghängen bewahrt und prägen das Zusammenleben in der Region bis heute. Besucher können diese gelebten Bräuche und die Eigenheiten dieser Gemeinschaften unmittelbar bei einem Aufenthalt erleben.
Ein Nationalpark umgibt das Gebirge mit gekennzeichneten Wanderwegen, die mehrere Gipfel und verschiedene Höhenlagen verbinden. Besucher sollten festes Schuhwerk und passende Kleidung für wechselnde Witterung mitbringen, da die Bedingungen je nach Jahreszeit und Höhenlage unterschiedlich sind.
Ein uralter Baum wächst am Berg, ein Bosnisch-Kiefernbaum, der über 1.200 Jahre alt ist. Wissenschaftler haben sein Alter durch Untersuchung der Jahresringe bestimmt und damit einen der ältesten bekannten Bäume Europas gefunden.
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