Monte Pollino, Kalksteingipfel im Pollino-Nationalpark, Italien.
Der Monte Pollino ist ein gerundeter Gipfel der südlichen Apenninen im Pollino-Massiv; er erreicht 2.248 m und ist nach der Serra Dolcedorme der zweithöchste. Seine Nordhänge waren während der Würm-Kaltzeit von zwei Gletschern bedeckt, die Moränenablagerungen und große Findlinge in den Ebenen von Pollino und Acquafredda zwischen 1.800 und 2.000 m hinterließen. Ein saisonaler Schneefleck liegt unmittelbar südlich des Gipfels auf 2.225 m bei einer alten Doline.
Das heutige Profil des Monte Pollino formten zwei Gletscher, die während der letzten Würm-Kaltzeit über seine Nordflanke herabzogen und durch den östlichen Strebepfeiler getrennt waren. Ihr Rückzug hinterließ Moränenablagerungen und große Findlinge auf den Ebenen von Pollino und Acquafredda zwischen 1.800 und 2.000 m. Am 9. Oktober 2010 wurde am Schneefeld auf 2.225 m, unmittelbar südlich des Gipfels bei einer alten Doline, ein Temperaturfühler zur Beobachtung des Mikroklimas installiert.
Der Monte Pollino gibt dem gesamten Massiv und dem Nationalpark, in dessen Mitte er steht, seinen Namen und zählt zu den Geosites des Pollino Geoparks. Sein Profil zeigt noch die Wirkung zweier Gletscher, die während der letzten Würm-Kaltzeit den Nordhang herabflossen und Moränenablagerungen sowie große Findlinge in den Ebenen von Pollino und Acquafredda auf 1.800 bis 2.000 m hinterließen.
Besucher sollten mit angemessener Ausrüstung und Schichten kommen, da das Wetter in der Höhe schnell umschlagen kann. Die beste Zeit zum Wandern ist von Mai bis Oktober, wenn die Bedingungen stabil sind.
Das Gebiet beherbergt seltene Bosnische Kiefernwälder, die in Europa nur noch an wenigen Orten vorkommen und das Hochland prägen. Diese Bäume gedeihen in den rauen Bedingungen und sind für viele Besucher ein überraschender Fund bei einer Wanderung.
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