Sila, Gebirgskette in Kalabrien, Italien
La Sila ist ein Gebirgszug, der sich über die Provinzen Crotone, Cosenza und Catanzaro in Kalabrien erstreckt und überwiegend aus Granit und Gneis besteht. Der höchste Gipfel, Botte Donato, erreicht 1928 Meter Höhe und überragt weitläufige Hochebenen mit dichten Wäldern.
Die Römer nannten die Region Silva wegen ihrer ausgedehnten Wälder, die über Jahrhunderte hinweg wichtiges Holz für den Schiffbau im Mittelmeerraum lieferten. Im Mittelalter errichteten normannische Herrscher zahlreiche Klöster in diesen Bergen.
Die Gegend ist bekannt für ihre alten Klöster, die aus der normannischen Zeit stammen und heute noch Pilger anziehen. Das Kloster Santa Maria della Matina zeigt den Einfluss dieser religiösen Tradition auf die lokale Kultur.
Der Nationalpark umfasst 74000 Hektar und zieht sich durch 21 Gemeinden, wobei Wanderwege und Wintersportanlagen in verschiedenen Höhenlagen zugänglich sind. Unterkünfte finden sich in Bergorten wie Camigliatello, die im Sommer und Winter Besucher aufnehmen.
Wissenschaftliche Messungen haben ergeben, dass das Gebiet um Tirivolo bei Zagarise die sauerstoffreichste Luft in Europa aufweist. Diese außergewöhnliche Luftqualität zieht Besucher an, die von der reinen Bergluft profitieren möchten.
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