Canossa, Mittelalterliche Burgruine in Reggio Emilia, Italien
Canossa ist eine Burganlage auf einem Sandsteinfelsen in den Apenninen der Toskana und zeigt Reste von Mauern, die über Jahrhunderte erbaut wurden. Die verschiedenen Bauphasen sind noch heute an den unterschiedlichen Bauteilen und Verteidigungsstrukturen zu erkennen.
Die Burg wurde um das Jahr 940 gegründet und war Schauplatz eines bedeutenden kirchlichen Konflikts im Jahr 1077, als der deutsche Kaiser dort Buße leistete. Dieses Ereignis hatte große Auswirkungen auf die Machtverhältnisse zwischen weltlichen und religiösen Führungspersonen.
Die Burg war ein wichtiger Ort für die Familie von Mathilde von Toskana, deren Einfluss über die Region hinausging. Besucher können heute noch die Räume erkunden, die mit dieser mächtigen Frau des Mittelalters verbunden sind.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Weg zur Burg über einen Bergpfad führt und stellenweise steil ist. Ein Museum vor Ort bietet Informationen zur Architektur und Geschichte, wodurch man die Reste besser verstehen kann.
Der Burgplatz war so befestigt, dass drei übereinander gelegte Mauern mit Kasernen dazwischen einen Schutzring bildeten. Diese Anordnung war ungewöhnlich und machte die Anlage zu einer der stärksten Festungen in ihrer Zeit.
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