Agnano, Vulkankrater in Neapel, Italien
Agnano ist ein Vulkankrater in der Nähe von Neapel mit einem Durchmesser von mehreren Kilometern, dessen Boden verschiedene Mineralquellen mit unterschiedlichen Temperaturen enthält. Der Kraterboden war jahrhundertelang ein See, bis er Mitte des 19. Jahrhunderts trockengelegt wurde.
Die antiken Griechen und Römer bauten Badeanlagen hier, um die thermalen Gewässer zu nutzen und die Heilkräfte des Ortes zu schätzen. Im Mittelalter bildete sich ein See im Krater, der erst im 19. Jahrhundert wieder trockengelegt wurde.
Die Thermalbäder von Agnano nutzen seit Jahrhunderten die warmen Mineralquellen, die aus dem Kraterboden entspringen und ziehen Menschen an, die Heilwirkungen suchen.
Das Gebiet ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Zentrum Neapels erreichbar, besonders über den Stadtteil Fuorigrotta, von wo aus markierte Wege zum Krater führen. Der Besuch ist jederzeit möglich, die Wege sind gut zugänglich und leicht zu Fuß zu erkunden.
Der Kraterboden war fast 2000 Jahre lang mit Wasser bedeckt und wurde erst in der Neuzeit trockengelegt, was unter der Oberfläche Spuren der antiken Badeanlagen bewahrt hat. Heute prägen sowohl thermale Aktivitäten als auch moderne Sporteinrichtungen das Gesicht des Ortes.
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