Castel Paterno, Mittelalterliche Burg in Faleria, Italien
Castel Paterno ist eine mittelalterliche Burg auf einem isolierten Tuffhügel, der das Treia-Tal an der Mündung der Bäche Mola und Stabia überragt. Die Anlage wird von dichtem Wald umgeben und bewahrt Spuren verschiedener Nutzungsphasen von der Antike bis zum Mittelalter.
Die Burg entstand über Überresten von Gräbern aus vorromischer Zeit und entwickelte sich zu einer befestigten Siedlung im frühen Mittelalter. Kaiser Otto III. wählte sie 1002 als Aufenthaltsort und starb dort, was der Burg großes Ansehen verlieh.
Die Überreste der Burg enthalten alte Kammergräber aus vorromischer Zeit, die später im Mittelalter in Wohnhöhlen umgewandelt wurden. Diese Umgestaltung zeigt, wie frühere Strukturen über Jahrhunderte hinweg verschiedene Zwecke erfüllten.
Der Zugang erfolgt über eine unbefestigte Straße, die am Wald der Macchie di Faleria entlangführt und etwa 5 Kilometer vom Ortszentrum von Faleria entfernt liegt. Der Weg ist nicht gepflastert und führt durch Waldgebiet, daher sind geeignete Schuhe und ausreichend Zeit für die Erkundung erforderlich.
Die lokalen Legenden berichten von einem verborgenen Schatz des Kaisers Otto III., bestehend aus einer goldenen Henne mit sieben Küken. Diese Geschichte hat über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Schatzsucher in die Ruinen gelockt.
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