Castro Pretorio, Zentrales Wohnviertel nahe dem Hauptbahnhof Termini in Rom, Italien
Castro Pretorio ist ein zentraler Wohnbezirk neben dem Bahnhof Termini mit breiten Straßen und Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, durchsetzt mit archäologischen Überresten. Im Palazzo Massimo alle Terme befindet sich eines der wichtigsten Museen für klassische römische Kunstwerke und Artefakte.
Der Name stammt vom Castra Praetoria, dem Militärlager der Prätorianergarde, das zwischen 21 und 23 n. Chr. errichtet wurde. Später bauten die Römer hier Badeanlagen, und noch später wurde ein großer Teil davon in eine Kirche umgewandelt.
Der Name Castro Pretorio erinnert an das antike Militärlager, das hier stand und das tägliche Leben der Stadt geprägt hat. Besucher sehen heute an vielen Ecken Spuren dieser Vergangenheit, die mit modernen Gebäuden vermischt sind.
Das Viertel liegt direkt neben dem Hauptbahnhof Termini mit direktem Zugang zu den Metrolinien A und B sowie zu Zug- und Fernbusverbindungen. Der Bereich ist zu Fuß leicht zu erkunden, und es gibt viele Cafés und Läden entlang der Hauptstraßen.
In den Thermen des Diokletian verbirgt sich eine bemerkenswerte Kirche, die der Künstler Michelangelo aus einem Teil der antiken Badeanlagen geschaffen hat. Das Bauwerk zeigt, wie religiöse und antike Strukturen Jahrhunderte später miteinander verbunden wurden.
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