Megara Hyblaea, Griechische Ausgrabungsstätte in Augusta, Italien
Megara Hyblaea ist eine antike griechische Kolonie, deren Überreste ein klar erkennbares Straßennetz mit Wohnhäusern, Geschäften, Brunnen und Badeanlagen zeigen. Die Struktur der Stadt folgt einem regelmäßigen Plan, bei dem zwei Hauptstraßen von Osten nach Westen die kleineren Gassen von Norden nach Süden schneiden.
Siedler aus der griechischen Stadt Megara gründeten diesen Ort im Jahr 728 v. Chr. und machten ihn zu ihrer Kolonie. Ein Jahrhundert später wurde der Platz durch den Tyrannen Syracuse zerstört und aufgegeben.
Die Ruinen zeigen, wie Menschen in einer antiken griechischen Kolonie zusammenlebten und ihre Häuser sowie öffentliche Räume strukturierten. Man kann noch heute sehen, wie die Bewohner ihre Zimmer um Höfe herum anordneten und wo sie ihre täglichen Aktivitäten verrichteten.
Der archäologische Park liegt in einem trockenen Gebiet, daher solltest du Wasser und Sonnenschutz mitbringen und früh morgens kommen. Der Bereich ist relativ flach und leicht zu begehen, aber es gibt wenig Schatten auf dem Gelände.
Die Ausgrabungen haben gezeigt, dass die Häuser in einheitlichen Parzellen angelegt waren, was auf eine bewusste Stadtplanung hindeutet. Diese standardisierte Anordnung war ungewöhnlich für griechische Siedlungen dieser Zeit und zeigt die Absicht der Gründer, eine gut organisierte Gemeinschaft zu schaffen.
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