Strombolicchio, Vulkanischer Felsturm im Tyrrhenischen Meer, Italien.
Strombolicchio ist ein Basaltkegel im Tyrrhenischen Meer, etwa 1,5 Kilometer nordöstlich von Stromboli gelegen, mit steilen Wänden, die sich etwa 70 Meter aus dem Wasser erheben. Die Oberseite des Felsens ist relativ flach und trägt einen Leuchtturm sowie Vegetation, die an den rauen Bedingungen der Meeresumgebung angepasst ist.
Die Spitze dieses uralten vulkanischen Restes wurde 1920 abgetragen, um einen Leuchtturm zu konstruieren, der 1925 in Betrieb ging. Diese Struktur half Schiffen, die damals die vulkanische Gegend der Äolischen Inseln durchquerten, sicherer zu navigieren.
Der Name stammt aus dem Sizilianischen Dialekt und bedeutet "Kleiner Stromboli", was die enge Verbindung zur benachbarten größeren Vulkaninsel widerspiegelt. Besucher können diese Verbindung heute noch spüren, wenn sie das kleine Eiland vom Meer aus betrachten und seine Nähe zur größeren Insel bemerken.
Die Ankunft ist nur bei ruhiger See möglich, da Boote von kleineren Häfen aus fahren und das Landen an einem winzigen Kai erfolgt. Die Besteigung der etwa 200 Stufen zum Leuchtturm ist steil und kann rutschig sein, besonders wenn Gischt die Felsen benetzt.
Das Eiland ist die Heimat einer seltenen Pflanze namens Bassia saxicola, die nur hier und in der Campania wächst und sich perfekt an die felsige, salzige Meeresumgebung angepasst hat. Diese fleischigen Pflanzen mit ihren kleinen Blättern sind an wenigen Orten der Welt zu finden.
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