Ponte della Libertà, Straßen- und Eisenbahnbrücke in Venedig, Italien
Der Ponte della Libertà ist eine Straßen- und Eisenbahnbrücke in Venedig, die aus Beton, Backstein und istrischem Stein gebaut wurde und sich über 3850 Meter erstreckt. Die Konstruktion verbindet das Festlandsviertel Mestre mit dem Piazzale Roma am Rand der historischen Altstadt.
Die Brücke wurde 1933 unter Mussolini eröffnet und trug zunächst den Namen Ponte Littorio. Nach dem Ende der faschistischen Herrschaft erhielt das Bauwerk 1945 seinen heutigen Namen als Zeichen der Freiheit.
Dieser Übergang bildet den Punkt, an dem Reisende aus der Festlandswelt in die autofreie Lagunenstadt eintreten, und markiert den Wechsel vom motorisierten Verkehr zu Booten und Fußwegen. Der Name erinnert an die Befreiung Italiens im Jahr 1945 und die Rückkehr zur Demokratie.
Die Fahrbahn bietet zwei Spuren in jeder Richtung sowie Eisenbahngleise, die getrennt verlaufen. Fußgänger und Radfahrer nutzen eigene Wege entlang der Konstruktion.
Das Bauwerk verläuft parallel zu einer älteren Eisenbahnverbindung aus dem Jahr 1842, die bereits Personen und Güter zur Insel brachte. Die beiden Querungen nutzen teilweise gemeinsame Pfeiler und Fundamente in der flachen Lagune.
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