La Maddalena, Nationalpark Archipel zwischen Sardinien und Korsika, Italien.
La Maddalena ist ein Archipel aus sieben größeren Inseln und über 50 kleineren Eilanden mit Granitküsten und klarem Wasser. Die Inseln sind von einer wilden Küstenlandschaft geprägt, während nur zwei von ihnen durch Straßen verbunden sind.
Die Inseln blieben bis zum 18. Jahrhundert unbewohnt, bis korsische Schafhirten auf der Suche nach Weideland den Bonifacio-Sund überquerten. Diese frühe Besiedlung durch Hirten und später Fischer prägte die Entwicklung der Inseln nachhaltig.
Die Bewohner von La Maddalena haben ihre eigenen Traditionen, die sich von denen der Festland-Sarden unterscheiden, geprägt durch Isolation und die maritime Geschichte der Inseln. Das Leben hier wird von Fischerei und dem Meer bestimmt, was sich in lokalen Bräuchen und Handwerken widerspiegelt.
Regelmäßige Autofähren verbinden den Hafen von Palau auf Sardinien mit der Insel La Maddalena. Eine gute Vorbereitung ist wichtig, da die meisten kleineren Inseln nur mit Boot erreichbar sind und Versorgungsmöglichkeiten begrenzt sein können.
Santo Stefano, eine der größeren Inseln, beherbergte von 1973 bis 2008 einen NATO-Marinestützpunkt für Atom-U-Boote. Diese militärische Nutzung bleibt in den Strukturen sichtbar, obwohl die Basis längst stillgelegt wurde.
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