Kloster San Salvatore a Settimo, Romanische Abtei in Scandicci, Italien.
Badia a Settimo ist eine romanische Abteikirche in Scandicci, einem Stadtgebiet westlich von Florenz, die ein dreischiffiges Inneres mit Säulenreihen und glasierten Terrakottadekorationen von Buglioni aufweist. Das Gebäude gehört zum italienischen Nationalen Kulturerbe und vereint religiöse, museale und architektonische Funktionen unter einem Dach.
Das Kloster wurde ursprünglich von Benediktinermönchen gegründet und ging 1236 durch ein Dekret von Papst Gregor IX. unter der Leitung von Abt Galgano Guidotti an den Zisterzienserorden über. Diese Umwandlung prägte den weiteren Ausbau des Gebäudekomplexes und seine klösterliche Ausrichtung für Jahrhunderte.
Die Kapelle San Jacopo beherbergt Fresken aus dem frühen 14. Jahrhundert, die dem Maler Buffalmacco zugeschrieben werden. Eine weitere Kapelle zeigt Werke von Giovanni da San Giovanni aus dem 17. Jahrhundert, was zeigt, wie verschiedene Künstlergenerationen das Innere der Kirche geprägt haben.
Die Abtei befindet sich in Scandicci und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Florenz aus gut erreichbar. Es empfiehlt sich, die aktuellen Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen, da religiöse Stätten ihre Zugänglichkeit je nach Liturgiekalender variieren können.
Die Fassade der Kirche vereint drei verschiedene Baustile: romanische Verzierungen, ein gotisches Rosenfenster und Eingänge im Renaissancestil, die alle an derselben Außenwand sichtbar sind. Dieses seltene Nebeneinander entstand nicht durch eine gezielte Planung, sondern weil das Gebäude über Jahrhunderte hinweg immer wieder verändert wurde.
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