Pizzo Tresero, Alpengipfel in der Ortlergruppe, Italien
Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 Meter und bildet einen markanten Gipfel der Ortler-Gruppe mit steilen Gletscherhängen und gemischten Schnee-Fels-Passagen auf dem Gipfelgrat. Die Route führt über Gletscherterrain mit ausgesetzten Abschnitten, wo Fixseile Kletterer durch knifflige Stellen lenken.
Während des Ersten Weltkriegs nutzte das Militär die Bergregion für Befestigungen und Positionen, deren Reste noch heute von Bergsteigern entdeckt werden. Diese Relikte erinnern an die Nutzung der Hochalpen als Kriegsgebiet über ein Jahrhundert zurück.
Bergsteiger verbinden diesen Gipfel mit einer klassischen Hochgebirgstour über dreizehn Dreitausender, die Ausdauer und Erfahrung in Schnee und Fels erfordert. Diese mehrtägige Traversierung prägt bis heute das Selbstverständnis lokaler Alpinisten und ihrer Verbindungen zu den Bergen.
Für die Besteigung werden Gletscher-Ausrüstungen wie Steigeisen, Eispickel und Seil benötigt, was nur erfahrene Bergsteiger versuchen sollten. Die Tagesroute startet von der Rifugio Berni an der Gavia-Pass und dauert etwa vier Stunden bis zum Gipfel.
Ein Abschnitt namens Ponte dell'Amicizia durchschneidet die Gletscherzone mit besonderen Sicherungstechniken und markiert einen bemerkenswerten Übergangspunkt. Dieser charakteristische Übergang ist weniger bekannt als der Gipfel selbst, wird aber von jedem erlebt, der diesen Weg nimmt.
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