Monti Nebrodi, Gebirgskette in der Provinz Messina, Italien.
Die Nebrodi sind ein Bergmassiv im nordöstlichen Sizilien mit sanften Hängen, bewaldeten Flächen und Weiden, das bis zu 1.847 Meter Höhe erreicht. Das Gebirge bildet ein zusammenhängendes Naturgebiet mit unterschiedlichen Höhenstufen, die jeweils andere Pflanzen- und Tierarten beherbergen.
Das Gebirge war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Durchgang für Griechen, Römer und Normannen, die Sizilien unterwarfen und kontrollierten. Im 20. Jahrhundert während des Zweiten Weltkriegs war das Gelände Schauplatz militärischer Operationen.
In den Dörfern rund um das Gebirge sieht man noch heute traditionelle Handwerkstechniken und alte Bauweisen, die das Leben in diesen Bergregionen seit Generationen prägen. Die Bewohner bewirtschaften das Land nach überlieferten Methoden, die sich in den Produkten auf den lokalen Märkten widerspiegeln.
Das Gebiet bietet markierte Wanderwege durch verschiedene Höhenstufen und Landschaftstypen, die zu Fuß erkundet werden können. Der beste Zugang erfolgt über die Dörfer an den Hängen, von denen aus Pfade in die unterschiedlichen Zonen führen.
Das Gebirge beherbergt seltene Tierarten, die es sonst nirgendwo gibt, wie das San-Fratello-Pferd und das nebrodische Schwarzschwein, die seit Jahrhunderten in dieser Region leben. Diese Tiere sind an das bergige Gelände angepasst und prägen das Erscheinungsbild der Landschaft.
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