Oratorio di San Lorenzo, Barockes Oratorium im Kalsa-Viertel, Palermo, Italien.
Das Oratorium von San Lorenzo ist ein Barockkirchenbau im Kalsa-Bezirk von Palermo mit aufwändigen Stuckverzierungen an den Wänden und einem verziertem Altarbereich. Der Raum ist relativ klein und konzentriert sich auf künstlerische Dekoration statt auf Größe.
Ein Zusammenschluss frommer Gläubiger gründete diesen Ort Ende des 16. Jahrhunderts als Gebetsraum und auch als Begräbnisstätte für ärmere Menschen. Später wurde der Raum durch barocke Künstler völlig umgestaltet und mit den heutigen Stuckverzierungen ausgestattet.
Die Wände zeigen Stuckaturen, die die Tugenden darstellen und zeigen, wie wichtig spirituelle Werte für die Gemeinschaft waren. Die Dekoration erzählt von dem, was die Gläubigen damals für bedeutsam hielten.
Der Zugang ist leicht zu finden, da er sich in der Nähe anderer historischer Orte in der Altstadt befindet und zu Fuß erreichbar ist. Die besten Zeiten zum Besuch sind morgens, wenn weniger Menschen dort sind und die Lichtverhältnisse zum Betrachten der Details besser sind.
Ein berühmtes Gemälde von Caravaggio, das hier hing, wurde 1969 gestohlen und gilt bis heute als einer der größten ungelösten Kunstdiebstähle. Der Diebstahl beschäftigt noch immer Kunstdetektive und bleibt ein Rätsel der italienischen Kulturgeschichte.
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