Portus Romae, Archäologische Stätte in Ostia, Italien
Portus ist eine antike Hafenanlage in der Nähe von Rom mit einem sechseckigen Hafenbecken, das heute als Gewässer sichtbar ist. Die Überreste umfassen Grundmauern von Speicherbauten, Kanälen und öffentlichen Bauten, die über eine weite Fläche verteilt liegen.
Die Anlage entstand im ersten Jahrhundert nach Christus unter Kaiser Claudius, um den Warenverkehr nach Rom zu sichern. Spätere Kaiser erweiterten den Hafen und fügten das sechseckige Becken hinzu, das größere Schiffe aufnehmen konnte.
Der Name Portus leitet sich vom lateinischen Wort für Hafen ab und beschreibt damit die ursprüngliche Funktion dieser Anlage. Noch heute können Besucher die Grundmauern der großen Speicherbauten und die Umrisse öffentlicher Gebäude erkennen, die hier einst den Alltag bestimmten.
Die Ausgrabungsstätte liegt in der Nähe des Flughafens Fiumicino und ist am besten mit dem Auto erreichbar. Das alte Hafenbecken ist heute ein See, und die Ruinen verteilen sich über ein weitläufiges Gelände mit unebenen Wegen.
Im sechsten Jahrhundert zerlegten byzantinische Truppen systematisch die dreistöckigen kaiserlichen Paläste und Speicher, um sie den Ostgoten unbrauchbar zu machen. Diese Demontage hinterließ nur Grundmauern, die heute das Gelände prägen.
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