Kloster Farfa, Benediktinerkloster in Fara in Sabina, Italien
Farfa Abbey ist ein Benediktinerkloster in Fara in Sabina, etwa 42 Kilometer nordöstlich von Rom, das romanische Architektur mit Freskenspuren und einem weitläufigen Innenhof zeigt. Die Basilika öffnet sich in ein Hauptschiff mit Seitengängen, während der Kreuzgang mit Säulen den Zugang zu den Museumsräumen bietet.
Zwischen 560 und 570 gründete Bischof Lorenzo Siro die Abtei auf Land, das er von den Langobarden erhielt. Im 9. Jahrhundert wurde sie zum Zentrum eines ausgedehnten Territoriums, bevor spätere Konflikte und Reformen ihre politische Macht verminderten.
Der Name Farfa stammt vermutlich vom nahegelegenen Fluss, und heute wandern Besucher durch die restaurierten Klosterräume sowie die angrenzende Bibliothek. Mönche leben weiterhin in einem Teil der Anlage und pflegen den Garten, der von den öffentlichen Bereichen getrennt ist.
Die Anlage liegt nahe dem Bahnhof Farfa Sabina und ist über eine kurvenreiche Landstraße erreichbar, die durch Hügel und Olivenhaine führt. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Rundgang durch den Kreuzgang und die Museumsräume unebene Steinböden einschließt.
Während der karolingischen Zeit besaß die Abtei ein eigenes Handelsschiff, das in allen Häfen des Reiches von Zöllen befreit war. Diese Ausnahme zeigt, wie weitreichend das wirtschaftliche Netzwerk des Klosters damals war.
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