Castel Giubileo, Wohngebiet im Norden von Rom, Italien
Castel Giubileo ist ein Wohngebiet im Norden von Rom, das zwischen der Via Salaria und der Via Nomentana liegt und vollständig innerhalb des Autobahnrings Grande Raccordo Anulare liegt. Das Gebiet besteht hauptsächlich aus modernen Mehrfamilienhäusern und niedrigen Wohnblöcken, die sich entlang eines regelmäßigen Straßennetzes aneinanderreihen.
Das Gebiet liegt auf dem Boden der antiken Stadt Fidenae, einer der ältesten Städte Latiums, die in Konflikten mit dem frühen Rom eine bedeutende Rolle spielte. Im Mittelalter entstand hier eine Burg, die dem Gebiet seinen heutigen Namen gab und die Kontrolle über die Straßen in Richtung Rom sicherte.
Der Name Castel Giubileo geht auf eine mittelalterliche Burg zurück, die einst für Pilger auf dem Weg nach Rom eine Rolle spielte. Heute sieht man davon nichts mehr, aber der Name ist im Alltag der Bewohner fest verwurzelt.
Die Gegend ist mit dem Bus gut zu erreichen, und der Bahnhof Fidene in der Nähe bietet Verbindungen zum Stadtzentrum und darüber hinaus. Wer mit dem Auto kommt, findet direkten Zugang zum Grande Raccordo Anulare, was die Weiterfahrt in andere Teile Roms erleichtert.
In der Nähe ereignete sich 1900 eine Eisenbahnkatastrophe, bei der unter den Opfern auch Delegationen waren, die von der Beerdigung von König Umberto I. zurückkehrten. Dieser Umstand machte den Unfall in ganz Italien bekannt und verknüpfte die Gegend dauerhaft mit diesem traurigen Moment der nationalen Geschichte.
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