Grottarossa, Wohngebiet im Norden Roms, Italien
Grottarossa ist ein Stadtviertel im Norden von Rom, das sich entlang des Tiberufers erstreckt und überwiegend aus Wohnbebauung besteht. Es grenzt an Labaro, Castel Giubileo, Val Melaina und Tor di Quinto.
Die antike Via Veientana führte durch dieses Gebiet und verband Rom mit der etruskischen Stadt Veii. Im Papacci-Park ist noch heute ein Grab aus der Römerzeit erhalten, das als Tomba dei Veientes bekannt ist.
Der Name Grottarossa leitet sich von roten Tuffsteinhöhlen entlang der gleichnamigen Straße ab, die noch heute in der Landschaft sichtbar sind. Wer die Gegend durchquert, kann diese markanten Felsformationen aus dem Straßenbild heraus erkennen.
Das Viertel verfügt über mehrere Haltestellen der Stadtbahn, darunter Due Ponti, Grottarossa und Saxa Rubra, die eine direkte Verbindung ins Stadtzentrum bieten. Die RAI-Sendezentrale liegt ebenfalls in der Nähe und ist ein nützlicher Orientierungspunkt.
Bei Bauarbeiten im Jahr 1964 wurde die mumifizierte Leiche eines etwa 8 Jahre alten Mädchens aus dem 2. Jahrhundert gefunden, vollständig mit Schmuck und Kleidung. Die Überreste sind heute im Palazzo Massimo alle Terme in Rom zu besichtigen.
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