Villa La Quiete, Renaissancevilla im Stadtteil Castello, Florenz, Italien
Villa La Quiete ist ein Renaissance-Herrenhaus im Stadtteil Castello in Florenz, das am Fuße des Monte Morello gelegen ist. Das Anwesen umfasst einen italienischen Garten, eine Kapelle und mehrere Gebäude mit religiösen Elementen, darunter die Kirche von Montalve.
Das Anwesen war ursprünglich als Palagio von Quarto bekannt und wurde 1438 von der Familie Orlandini an Niccolò da Tolentino übertragen. Später wurde es Medici-Besitz und spielte eine wichtige Rolle in der florentinischen Kunstgeschichte.
Der Name stammt von Giovanni da San Giovannis Fresko 'La Quiete che domina i venti' aus dem Jahr 1632, das die Herrschaft der Ruhe über die Winde darstellt. Besucher können diese künstlerische Darstellung heute noch an den Wänden des Gebäudes bewundern.
Der Zugang erfolgt über geführte Touren, die an bestimmten Wochentagen stattfinden und eine vorherige Anmeldung erfordern. Die Besucherdauer ist moderat, und es wird empfohlen, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände Treppen und verschiedene Ebenen aufweist.
Anna Maria Luisa de Medici, die letzte Nachfahrin der Medici-Familie, machte das Anwesen 1724 zu ihrer Residenz. Sie brachte umfangreiche künstlerische Sammlungen mit, die die Sammlungen des Ortes bereicherten und prägen.
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