Villa La Petraia, Renaissance-Villenmuseum im Stadtteil Castello, Florenz, Italien.
Villa La Petraia ist ein Herrenhaus im Stadtteil Castello in Florenz, das auf drei terrassierten Ebenen gebaut ist. Die Anlage enthält Blumenbeete, Zitrusbäume und Obstgärten, die sich über den hügeligen Standort verteilen und geometrische Muster bilden.
Ein Kardinal der Medici-Familie verwandelte 1568 eine mittelalterliche Festung in ein prächtiges Wohnhaus um. Der Architekt Bernardo Buontalenti trug mit seinen Entwürfen wesentlich zur Gestaltung des neuen Gebäudes bei.
Der zentrale Hof zeigt Fresken über die Feldzüge von Goffredo di Buglione, die der christlichen Tradition gewidmet sind. Die Kunstwerke spiegeln die Interessen und Machtverhältnisse wider, die das Leben adeliger Familien dieser Zeit bestimmten.
Das Gelände ist durch verschiedene Wege und Treppen zwischen den Ebenen organisiert, was festes Schuhwerk erforderlich macht. Die Besichtigung der Innen- und Außenbereiche kann je nach Interesse und körperlichen Möglichkeiten mehrere Stunden dauern.
Der Gebäudekomplex beherbergt vierzehn Originalgemälde von Giusto Utens aus dem Jahr 1599, die Vogelansichten von Medici-Besitzungen zeigen. Diese Lunetten-Fresken sind außergewöhnlich detailliert und bieten einen Blick auf die Landschaften, die die Familie besaß.
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