Villa Le Brache, Renaissance-Villa im Castello-Viertel, Florenz, Italien
Villa Le Brache ist eine Residenz in der hügeligen Gegend von Florenz mit Steinmauern, Türmen und offenen Loggien, die an die Architektur der Renaissance erinnern. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Ebenen und wird von traditionellen italienischen Gärten umgeben, die sich zum Rand der Florentiner Hügel erstrecken.
Das Gebäude hatte mittelalterliche Ursprünge, wurde aber im 14. Jahrhundert grundlegend verändert, als die Familie Tornabuoni es übernahm und um neue architektonische Elemente erweiterte. Unter ihrer Herrschaft wuchs das Anwesen erheblich und erhielt viele der Merkmale, die es heute prägen.
Die Villa zeigt in ihren Innenräumen Einrichtungen und Dekorationen, die den Geschmack der Florentiner Adelsfamilien widerspiegeln, die sie über Jahrhunderte bewohnt haben. Man kann erkennen, wie sich die Vorlieben und Stilrichtungen der verschiedenen Bewohner in den erhaltenen Räumen niederschlagen.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt durch den Haupteingang an der Via Reginaldo Giuliani 546, was eine Änderung zum früheren Zugang über die Via di Castello darstellt. Bei einem Besuch sollten Sie berücksichtigen, dass sich die Villa auf hügeligem Gelände befindet und daher bequeme Schuhe zum Erkunden des Grundstücks empfehlenswert sind.
Seit 1986 wird die Villa vom Istituto Buddhista Italiano Soka Gakkai verwaltet, was eine ungewöhnliche Verbindung zwischen östlicher Spiritualität und toskanischem Erbe darstellt. Diese Verbindung zwischen buddhistischer Praxis und historischer italienischer Architektur macht den Ort zu einem seltenen Beispiel kultureller Begegnung.
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