Archäologische Zone und Basilika von Aquileia, Archäologische Stätte und Basilika in Aquileia, Italien.
Das Archäologische Areal und die Patriarchalbasilika von Aquileia bilden einen großflächigen Komplex in der norditalienischen Stadt mit römischen Überresten, darunter ein Forum, Hafen, Märkte und Wohnbauten aus der Antike. Die mittelalterliche Basilika erhebt sich über diesen Ruinen und zeigt Mosaike sowie Kunstwerke, die die Kontinuität zwischen römischer und christlicher Zeit verdeutlichen.
Die Stadt wurde 181 v.Chr. gegründet und wuchs zu einem der wichtigsten Handelszentren Roms heran, besonders durch seine Lage an Handelswegen und dem Flusshafen. Die Zerstörung durch Attila den Hunnen im Jahr 452 n.Chr. endete die antike Phase, und später entstand an dieser Stelle die christliche Basilika.
Die Basilika beherbergt Mosaike aus dem vierten Jahrhundert, die biblische Szenen zeigen und die Entwicklung frühchristlicher Kunst in dieser Region widerspiegeln. Diese Kunstwerke waren Teil einer gemeinsamen Sprache, die die wachsende christliche Gemeinschaft verband.
Der Komplex erstreckt sich über ein großes Gelände mit Wegen, die Besucher durchlaufen können, um sowohl unterirdische als auch oberirdische Überreste zu sehen. Der Zugang zur Basilika und vielen Bereichen ist ohne große Hürden möglich, sodass verschiedene Besuchergruppen den Ort erkunden können.
Das Areal enthält die gut erhaltenen Überreste eines römischen Flusshafens mit Lagerhäusern und Kais, die später als Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage verwendet wurden. Diese Doppelnutzung zeigt, wie die Bewohner die früheren Strukturen in ihre neue Zeit integrierten.
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