Nome di Gesù, Klassizistische Kirche in Santa Croce, Venedig, Italien
Die Nome di Gesù ist eine neoklassizistische Kirche in Santa Croce mit geraden Linien und ausgewogenen Proportionen, deren Fassade griechische und römische Elemente aufweist. Das Bauwerk zeigt die typische klassizistische Gestaltungssprache mit schlichten Ornamenten und harmonischen Abmessungen.
Der Bau begann 1815 unter dem Architekten Gian Antonio Selva und wurde 1834 von Antonio Diedo fertiggestellt. Das Projekt markiert einen der letzten bedeutenden Kirchenneubauten in Venedig während der frühen Neuzeit.
Die Kirche dient heute der griechisch-ukrainischen katholischen Gemeinde als Ort für ihre Gottesdienste und Zusammenkünfte. Dies zeigt die religiöse Vielfalt Venedigs, die über die italienische katholische Tradition hinausgeht.
Die Kirche liegt in der Nähe der Ponte della Libertà und der Piazzale Roma und ist somit leicht für Besucher erreichbar, die mit dem Auto oder Bus nach Venedig anreisen. Der Standort bietet einen guten Zugangspunkt für Reisende aus dem Festland.
Die Kirche war einer der letzten großen Sakralbauten, die Venedig im frühen 19. Jahrhundert erhielt. Diese späte Phase der kirchlichen Bautätigkeit macht sie zu einem seltenen Beispiel der Stadterneuerung nach einer langen Stillstandsperiode.
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