Santa Maria di Monteluce, Gotische Kirche und ehemaliges Kloster in Perugia, Italien.
Santa Maria di Monteluce ist eine Kirche mit Kloster in Perugia, die eine markante rosa- und weißmarmorne Fassade aus dem 15. Jahrhundert zeigt und einen doppelten Eingangsportal mit dekorativen Holztüren hat. Das Innere ist mit umfangreichen Fresken aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet, die in einem reifen barocken Stil gemalt wurden.
Die Anlage wurde 1218 ursprünglich als Benediktinerkloster gegründet und erfuhr später grundlegende Veränderungen in ihrer religiösen Bestimmung. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gebäude zwischen verschiedenen religiösen Gemeinschaften und wurde nach der italienischen Vereinigung 1861 säkularisiert.
Der Name bezieht sich auf die Verehrung Marias, was die religiöse Bedeutung des Ortes für die Gemeinde widerspiegelt. Besucher können die Hingabe an die Heilige in den Kunstwerken und der Gestaltung des Innenraums erkennen.
Der Ort liegt zentral in Perugia und ist leicht zugänglich, wobei die Kirche weiterhin als Pfarrkirche genutzt wird und daher regelmäßig offen ist. Planen Sie Ihren Besuch unter Berücksichtigung aktiver Gottesdienste, da dies die Verfügbarkeit beeinflussen kann.
Hinter dem Altarraum befindet sich ein altes Nonnengestühl, das Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert bewahrt, die von Künstlern aus Umbrien und Siena stammen. Diese verborgene Zone zeigt künstlerische Einflüsse, die älter sind als die später hinzugefügten barocken Fresken.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.