Perugia, Mittelalterliche Universitätsstadt in Umbrien, Italien
Eine mittelalterliche Universitätsstadt in der Region Umbrien thront auf einem Hügel 493 Meter über dem Meeresspiegel, während steinerne Mauern das Zentrum umschließen und Täler sich unterhalb der Anhöhe erstrecken. Schmale Treppen verbinden die unteren Bereiche mit den oberen Gassen, wo Torbogen und Fassaden aus hellem Stein die Aussicht rahmen.
Etruskische Siedler gründeten den Ort im Jahr 310 vor Christus als eine ihrer zwölf Bundesstädte, die Handel und Austausch in der Region ermöglichte. Im 16. Jahrhundert bauten päpstliche Truppen nach einem Aufstand die Festung Rocca Paolina, die große Teile der Altstadt unter ihren Gewölben begrub.
Das Fest Umbria Jazz füllt Mitte Juli die Gassen und Plätze mit Musik, während Besucher zwischen den Konzerten zwischen den Stufen und den historischen Fassaden wandern. Am Wochenende öffnen sich private Kellereien für die Verkostung lokaler Rotweine aus den Weinbergen rund um die Stadt.
Ein automatisches Transportsystem namens Minimetrò verbindet tiefgelegene Stationen mit dem oberen historischen Zentrum über sieben Stationen hinweg. Für den Rundgang durch die Altstadt sind bequeme Schuhe wichtig, da viele Straßen steil ansteigen und aus unebenen Steinen gepflastert sind.
Unterirdische Rolltreppen führen durch die Rocca Paolina und schlängeln sich durch Gewölbe, Reste von Straßen und Häuserfundamente, die seit dem 16. Jahrhundert unter dem modernen Straßenniveau liegen. Diese Tunnel öffnen sich gelegentlich zu kleinen Plätzen, wo alte Mauerteile sichtbar bleiben.
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