Area naturale protetta di interesse locale del Monteferrato, Geschütztes Naturschutzgebiet in Montemurlo und Prato, Italien.
Das Monteferrato-Naturschutzgebiet erstreckt sich über mehrere tausend Hektar Hügel und Berge an der nördlichen Grenze zwischen Florenz, Prato und Pistoia. Das Gelände umfasst waldbedeckte Erhebungen, Wiesen und ländliche Siedlungen, die in die natürliche Landschaft eingebettet sind.
Das Schutzgebiet wurde 1997 offiziell ausgewiesen, um die Hügel- und Berglandschaft nördlich der Toskana-Ebenen zu bewahren. Die Region war schon lange besiedelt und landwirtschaftlich genutzt, bevor sie unter staatlichen Schutz gestellt wurde.
Die traditionellen Bauernhöfe und Türmehäuser in diesem Gebiet zeigen, wie Menschen hier seit Generationen gelebt haben und das Land geprägt haben. Diese Bauwerke sind Teil der ländlichen Identität und erzählen von einer Vergangenheit, in der Landwirtschaft das Leben prägte.
Der Besuch ist das ganze Jahr über möglich, wobei Frühling und Herbst die besten Bedingungen zum Wandern bieten. Die Wege sind unterschiedlich schwierig, und Besucher sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen, besonders in den höheren Lagen.
Im Jahr 2021 wurde durch Wildkameras erstmals ein Goldschakal in diesem Gebiet fotografiert, eine Tierart, die lange Zeit in Toskana abwesend war. Diese Sichtung zeigte, dass sich die Fauna der Region langsam verändert und neue Arten zurückkehren.
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