Prato, Mittelalterliche Stadt in der Toskana, Italien
Prato ist eine Kommune in der Toskana, etwa 17 Kilometer nordwestlich von Florenz gelegen, die sich durch ihr mittelalterliches Erbe und ihre Textilindustrie auszeichnet. Die Stadt erstreckt sich über eine Ebene zwischen den Hügeln, wobei die Altstadt von Steinmauern umgeben ist und moderne Wohnviertel sich nach außen ausbreiten.
Kaiser Friedrich Barbarossa verlieh der Siedlung 1140 Stadtrechte, wodurch der Wollhandel sich entwickeln konnte. Im 14. Jahrhundert verschmolz die Gemeinde mit der benachbarten Stadt Borgo al Cornio, wodurch ein größerer Handelsplatz entstand.
Die Altstadt behält ihre Festungsmauern aus dem Mittelalter, durch die Fußgänger noch heute die Haupteinkaufsviertel erreichen. Lokale Bäckereien verkaufen Cantucci-Kekse, während Wollgeschäfte entlang der Gassen an die jahrhundertelange Textilarbeit der Stadt erinnern.
Besucher finden die meisten Geschäfte und Restaurants innerhalb der ummauerten Zone, wo Straßen für Autos gesperrt sind. Sonntags bleiben viele lokale Betriebe geschlossen, während Markttage an Wochentagen die Straßen mit Ständen füllen.
Ein Großteil der chinesischen Einwanderer kam in den 1990er-Jahren hierher, um in Kleiderfabriken zu arbeiten, wodurch Viertel mit asiatischen Lebensmittelgeschäften und Restaurants entstanden. Besucher bemerken zweisprachige Schilder entlang bestimmter Straßenzüge, die diese demografische Veränderung widerspiegeln.
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