Bric di Mezzogiorno, Berggipfel in Piemont, Italien
Bric di Mezzogiorno ist ein Bergipfel in den Cottischen Alpen, der sich etwa 2.986 Meter in die Höhe erhebt und zwischen Val Troncea und Valle Germanasca verläuft. Er bildet eine natürliche Grenzlinie zwischen diesen beiden tief eingeschnittenen Alpentälern.
Seit mittelalterlichen Zeiten dienten die Bergpfade rund um diesen Gipfel als wichtige Handelswege, die italienische und französische Siedlungen verbanden. Diese Verbindungen prägen bis heute das Verständnis der Region als Übergangszone zwischen den beiden Ländern.
Auf den unteren Hängen dieses Berges bewahren Hirten traditionelle alpine Lebensweisen, die das Gleichgewicht der Berglandschaft prägen. Besucher können diese gelebte Praxis beobachten, wenn sie durch die Weidegründe wandern.
Mehrere Routen führen von Val Troncea oder Valle Germanasca zum Gipfel; das Bivacco del Colle del Beth liegt unterhalb auf 2.785 Metern und bietet Schutz. Die beste Zeit zum Klettern sind die trockeneren Monate, wenn Wetterbedingungen zuverlässiger sind.
In den Gesteinsformationen nahe dem Gipfel finden sich erhebliche Vorkommen von Kupferkies, die für Geologen und Mineraliensammler interessant sind. Diese mineralogischen Eigenschaften machen die Gegend zu einem wichtigen Studienort für die Alpengeologie.
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