Forte di Champlas Séguin, Militärfort in Cesana Torinese, Italien.
Der Forte di Champlas Séguin ist ein Bergfort in Cesana Torinese, das eine fünfeckige Form hat und unter der Erde komplexe Tunnel, Geschützstellungen und Unterkunftsbereiche enthält. Die Mauern und Gräben sind noch teilweise vorhanden, obwohl die Zeit und die Vegetation viel von der Struktur bedeckt haben.
Das Fort wurde zwischen 1896 und 1898 erbaut, um potenzielle französische Angriffe durch den Montgenevre-Pass abzuwehren und wichtige Eingänge nach Italien zu schützen. Im Jahr 1944 wurde es während des Zweiten Weltkriegs zerstört und sein Schicksal als Militärbollwerk endete damit endgültig.
Hier sind Reste der italienischen Alpenfestungen aus dem späten 19. Jahrhundert sichtbar, die zeigen, wie man damals Grenzgebiete schützte. Die Anlage spiegelt noch heute die militärische Denkweise jener Zeit wider und zeigt, welche Ressourcen für die Verteidigung gegen mögliche Invasionen eingesetzt wurden.
Der Ort ist in den Bergen schwer erreichbar, daher sollte man sich auf schwieriges Gelände vorbereiten und entsprechendes Schuhwerk tragen. Die Wege durch die Anlage sind teils verwachsen und uneben, also guter Halt ist wichtig und angemessene Vorsicht ratsam.
Das Fort war mit sechs großen Geschützen ausgestattet, die speziell auf die nahegelegenen Gebirgspässe ausgerichtet waren, um die wichtigsten Durchgänge zu beherrschen. Diese Waffen ermöglichten es, von hier aus eine breite Kontrolle über mehrere mögliche Angriffswege auszuüben.
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