Castello Visconteo, Mittelalterliche Burg am Lambro-Fluss in Monza, Italien.
Das Castello Visconteo war eine mittelalterliche Festung mit quadratischem Grundriss und starken Verteidigungsanlagen am Ufer des Lambro. Das Hauptwerk umfasste mehrere Türme, darunter einen großen rechteckigen Turm, der sich über das übrige Bauwerk erhob.
Die Burg wurde ab 1325 von Galeazzo I Visconti errichtet, um die Straße nach Mailand zu kontrollieren und seine Macht über die Gegend zu festigen. Im frühen 19. Jahrhundert fiel die Festung und ihre Steine wurden für die Begrenzungsmauer des Parks in Monza wiederverwendet.
Der Turm war das Herz der Burg und diente nicht nur als Verteidigungswerk, sondern auch als Ort der Macht und Kontrolle. Hier trafen sich Entscheidungen, die das Schicksal der umliegenden Gebiete bestimmten.
Von der ursprünglichen Burg sind heute nur noch archäologische Spuren und Grundmauerreste sichtbar, da sie Anfang des 19. Jahrhunderts vollständig abgerissen wurde. Der Standort befindet sich in der Nähe des Lambro-Flusses und des großen Parks von Monza, wo man die Geschichte der Stadt erkunden kann.
Der Zugang zur Burg erfolgte über eine Zugbrücke, die über einen inneren Wassergraben führte und das innere Befestigungswerk Rocchetta vom Hauptkomplex trennte. Dieses raffinierte Verteidigungssystem machte es Angreifern besonders schwierig, ins Innere vorzudringen.
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