Museo e tesoro del duomo di Monza, Religiöses Museum in Monza, Italien.
Das Museo e Tesoro del Duomo di Monza ist ein Museum in unterirdischen Räumen unter dem Kreuzgang des Doms, zugänglich über die Via Lambro links der Fassade. Die von Architekt I. Battistoni entworfene Anlage ist dem Museo di San Lorenzo in Genua von Franco Albini nachempfunden. Der Bau von 1963 wurde erweitert und 2007 mit einem zweigeschossigen unterirdischen Bereich nach Plänen von Cini Boeri wiedereröffnet, der Werke vom 14. bis zum 20. Jahrhundert beherbergt.
Das Museum wurde 1963 als Museo Serpero gegründet, in einem unterirdischen Raum unter dem Kreuzgang des Doms, entworfen von I. Battistoni nach dem Vorbild von Franco Albinis Museo di San Lorenzo in Genua. Es wurde stark erweitert und 2007 mit einem neuen, von Cini Boeri und Roberto Cassanelli gestalteten Abschnitt wiedereröffnet, der Carlo Gaiani gewidmet ist. Der Schatz selbst begann mit den liturgischen Geräten der Königin Theodelinde und wurde später von Berengar I. und den Visconti vermehrt.
Der Name des Museums geht auf das 1963 gegründete Kapitelmuseum Museo Serpero zurück, benannt nach Filippo Serpero. Den Kern bildet der Kirchenschatz, der mit den liturgischen Geräten der Langobardenkönigin Theodelinda beginnt und später von Berengar I. und den Visconti erweitert wurde. Die silbernen Reliquienbüsten von 1663, gefertigt vom Mailänder Goldschmied Aloisio Alessi im Auftrag des Erzpriesters Vela, zeigen diese späteren Zuwendungen des Klerus.
Das Museum befindet sich direkt neben dem Dom von Monza, im Stadtzentrum, und ist gut zu Fuß zu erreichen. Der Innenraum ist kühl, weshalb eine leichte Jacke empfehlenswert ist, unabhängig von der Jahreszeit.
In der Napoleonischen Zeit verlor der Schatz Stücke: Zwischen 1797 und 1815 kam er in das Cabinet des Médailles in Paris, und Objekte wie die Krone des Agilulf und das Evangeliar des Ariberto kehrten nie zurück, wahrscheinlich 1804 gestohlen und für ihr Gold eingeschmolzen. Zwei von Napoleon für das Offertorium seiner Krönung zum König von Italien am 26. Mai 1805 im Mailänder Dom gestiftete Silberbrote werden heute im Museum aufbewahrt.
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