Castello di Calepio, Mittelalterliche Burg in Castelli Calepio, Italien.
Castello di Calepio ist eine Burg in der Bergregion oberhalb des Oglio-Flusses und wird durch natürliche Felsklippen im Süden sowie durch einen tiefen Graben auf der Nord- und Ostseite geschützt. Die Anlage umfasst mehrere Gebäude, Höfe und Kapellen, die die verschiedenen Phasen seiner Nutzung als Festung und später als Wohnschloss widerspiegeln.
Die Burg wurde 1430 von Trussardo di Calepio erbaut, nachdem die vorherige Festung 1428 während Konflikten mit Niccolò Piccinino zerstört worden war. Mit Unterstützung der Republik Venedig entstand eine neue, stärkere Festung an diesem strategischen Standort.
Die Burg wurde zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert von einer Militärfestung in einen Adelssitz umgewandelt und zeigt nun Rokokko- und neoklassizistische Verzierungen. Diese Umgestaltung spiegelt wider, wie die lokale Aristokratie ihre Macht und ihren Reichtum zur Schau stellte.
Die Anlage wird von der Conti Calepio Foundation verwaltet und bietet geführte Touren von etwa 90 Minuten ganzjährig an, wobei das Angebot in den Sommermonaten erhöht ist. Es ist ratsam, vorab Informationen zu den genauen Besuchszeiten zu prüfen, da die Verfügbarkeit je nach Jahreszeit variiert.
In einer Kapelle aus dem 17. Jahrhundert befinden sich die Überreste des heiligen Celestino Martire, was dem Ort eine religiöse Bedeutung gab. Der Innenhof zeigt eine Statue von Trussardo da Calepio, dem Gründer, der damit in Stein verewigt wurde.
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