Area archeologica del Castrum Inui, Archäologische Stätte in Ardea, Italien.
Das Ausgrabungsgebiet des Castrum Inui erstreckt sich entlang des Südufers des Incastro-Flusses mit Überresten antiker Tempel und Strukturen aus römischer Zeit. Die Anlage war in drei funktional unterschiedliche Bereiche unterteilt: Handelshäuser, Wohnstätten von Arbeitern und Hafenanlagen, die mit alten Handelsrouten verbunden waren.
Der Ort wurde ursprünglich in der Eisenzeit besiedelt und erlebte seine größte Entwicklung während der römischen Periode mit mehreren Bauphasen. Ein großer Wandel ereignete sich am Ende des 2. Jahrhunderts n.Chr., als das Gelände eine erhebliche Anhebung erfuhr, was die Struktur und Nutzung der Siedlung grundlegend veränderte.
Die Siedlung beherbergte Heiligtümer für verschiedene Gottheiten, darunter ein Heiligtum des Asklepios mit Räumen für Heilungsrituale aus der augusteischen Zeit. Besucher können heute die Grundrisse dieser religiösen Orte erkunden und verstehen, wie sie im täglichen Leben der Bevölkerung Bedeutung hatten.
Das Gebiet ist zugänglich und zeigt seine archäologischen Schichten, die die lange Besiedlungsgeschichte dokumentieren. Besucher sollten mit unebenen Oberflächen rechnen und sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Bereiche und ihre funktionalen Unterschiede zu erkunden.
Das Grabungsgelände zeigt, wie die Römer ihr Siedlungsmuster an Umweltveränderungen anpassten, wenn Flutflächen und Bodenerhebungen ihre Stadtplanung erzwangen. Diese Anpassungsfähigkeit ist deutlich in den unterschiedlichen Bauphasen erkennbar, die das Wachstum und die Widerstandskraft der antiken Gemeinschaft belegen.
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