San Giovanni Battista, Katholische Kirche im Collatino-Viertel, Rom, Italien.
San Giovanni Battista in Collatino ist eine Pfarrkirche an der Via Sandro Sandri, errichtet aus Stahlbeton und rosa Stein, mit schlichter Fassade. Im Inneren gibt es ein einschiffiges Langhaus mit flacher Decke, Marmorboden und Ansätzen von Seitenschiffen. Hauptwerk ist ein Bleiglasfenster-Zyklus über das Leben Johannes des Täufers von Paola Grossi Gondi, rund 300 m² groß, entstanden 2002–2007.
Das Gotteshaus wurde während einer Phase religiöser Ausbreitung in Roms östlichen Außenbereichen erbaut. Die Einweihung fand am 21. November 1965 statt und markierte das Wachstum der katholischen Infrastruktur in dieser Gegend.
Die Pfarrei wurde am 1. März 1964 von Kardinalvikar Clemente Micara errichtet und den Priestern der Personalprälatur Opus Dei anvertraut, die sie bis heute betreuen. Der Glasfensterzyklus von 2002 bis 2007 wurde vor allem durch Beiträge der Gläubigen finanziert, wie einst die mittelalterlichen Kathedralen. Die Fenster zeigen Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers, von der Verkündigung des Engels an Zacharias bis zu seiner Grablegung.
Die Kirche ist über Roms öffentliche Verkehrsmittel leicht zu erreichen und liegt in einem gut angebundenen Wohnviertel. Es werden regelmäßig Messen angeboten, worüber man sich vor einem Besuch informieren sollte.
Das Gebäude ist ein Beispiel der Kirchenarchitektur der 1960er Jahre und unterscheidet sich deutlich von den klassischen Kirchen, die das Stadtzentrum prägen. Dieser modernere Stil zeigt, wie sich religiöse Architektur in Roms wachsenden Vororten entwickelt hat.
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