Santa Maria Consolatrice al Tiburtino, Katholische Kirche im Tiburtino-Viertel, Rom, Italien.
Santa Maria Consolatrice al Tiburtino ist eine katholische Kirche mit Basilika-Grundriss, drei Schiffen und Säulen mit Faux-Marmordekor in Rotbraun. Die vergoldeten Kapitelle und das Innere bilden eine klassische römische Kirchenarchitektur.
Der Kirchenbau begann 1942 und erlitt während des Zweiten Weltkriegs zwischen 1943 und 1944 schwere Bombenschäden. Die Kirche wurde am 14. Juli 1945 geweiht und markierte damit die Wiederherstellung nach dem Krieg.
Die Apsis zeigt ein großes Mosaik von Sergio Selva aus 1964, das Maria umgeben von Heiligen darstellt. Das Kunstwerk enthält auch Darstellungen der Städte Nazareth und Jerusalem im Hintergrund.
Die Kirche hält regelmäßig Gottesdienste und Beichten ab und dient der Gemeinde des Tiburtino-Viertels. Bei einem Besuch sollten Besucher auf Öffnungszeiten achten und respektvolle Kleidung während religiöser Feierlichkeiten tragen.
Kardinal Joseph Ratzinger, später Papst Benedikt XVI., war Titelkirchen-Inhaber und besuchte die Kirche 1945 erstmals als neuer Papst. Dieser Besuch verband die lange Geschichte der Kirche mit dem Pontifikat eines der einflussreichsten modernen Päpste.
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