San Pietro dei Pellegrini, building in Milan, Italy
San Pietro dei Pellegrini ist ein früheres Gotteshaus in Mailand, das bis zum frühen 20. Jahrhundert als Kirche genutzt wurde und sich am Corso di Porta Romana befindet. Das Gebaude hat ein einfaches Aussehen mit einem Giebeldach und einer grogen Terrakottatur, uber der sich ein Rosettenfenster offnet, wahrend der Innenraum aus einem Mittelschiff und kleineren Kapellen besteht.
Das Gebaude wurde im 14. Jahrhundert von Bernabò Visconti finanziert, auf Initiative eines Priesters namens Ambrogio Varese, um Reisende auf der Via Emilia nach Rom zu unterstutzen. Im frühen 20. Jahrhundert wurde die Kirche entweiht und ihre Nutzung als Gotteshaus beendet.
Die Kirche war eng mit Pilgern verbunden, die auf ihrem Weg nach Rom in Mailand hielten und beteten. Der Name Pellegrini bezieht sich direkt auf diese Reisenden, die hier Zuflucht suchten, und prägt bis heute die Identität des Ortes.
Das Gebaude ist von aussen sichtbar, wenn man die Corso di Porta Romana entlanglauft, wobei die Campanile oder der Glockenturm von verschiedenen Winkeln aus zu sehen ist. Der Innenraum ist heute nicht zugänglich, aber die aussenarchitektur mit Tur und Rosettenfenster kann man von der Strasse aus betrachten.
Ein bedeutendes Gemälde von Giovanni Battista Crespi, das 1626 fur die Kirche geschaffen wurde und Christus zeigt, der Petrus und Paulus erscheint, befindet sich heute im Kunsthistorischen Museum in Wien. Diese Verbindung zu einem Meisterwerk der Kunstgeschichte macht den Ort bemerkenswert, auch wenn das Original nicht mehr vor Ort ist.
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