Chiesa di San Michele, Mittelalterliche Kirche in Monza, Italien
Die Kirche San Michele Arcangelo stand im Zentrum von Monza nahe der heutigen Via Francesco Crispi und wurde 1922 zusammen mit dem angrenzenden Humiliatenkonvent Sant'Agata abgerissen. Ein großes Fresko, das eine ganze Seitenwand bedeckte und vor dem Abriss abgenommen wurde, zeigte eine Messe, an der der Erlöser, die Jungfrau, Erzengel Michael mit einem Lilienzepter sowie der langobardische Hof von Königin Theodelinde und König Agilulf mit ihren Kindern teilnahmen.
Der Überlieferung nach 628 in der Langobardenzeit gegründet, war San Michele nach der Basilika San Giovanni die älteste Kirche von Monza. Eine Urkunde von 903 belegt ihre Existenz. 1128 wurde Kaiser Konrad III. von Schwaben dort von Anselmo V Pusterla, Erzbischof von Mailand, zum König von Italien gekrönt. Die Humiliaten leiteten sie bis zum Abriss 1922.
Die Weihe an den Krieger-Erzengel Michael, den die Langobarden besonders verehrten, wird durch die legendenhafte Gründung der Kirche im Jahr 628 bestätigt. Das vor dem Abriss abgenommene Fresko zeigt den langobardischen Hof: Königin Theodelinde in Mantel und Krone, König Agilulf und ihre Kinder Gundeperga und Adaloald bei der Messe. Seit 2004 steht auf der Piazza San Paolo ein bronzener Erzengel von Benedetto Pietrogrande, der statt eines Schwertes ein Lilienzepter hält.
Die Kirche existiert nicht mehr: Sie wurde 1922 abgerissen, um die heutige Via Francesco Crispi anzulegen. Das abgelöste Fresko der Messe wird heute im Museo del duomo di Monza aufbewahrt. Eine 3,8 Meter hohe Bronzestatue des Erzengels von Benedetto Pietrogrande, aufgestellt am 29. September 2004, steht auf der Piazza San Paolo nahe dem früheren Standort.
Die Kirche wurde 1922 abgerissen, nicht 1921, um die heutige Via Francesco Crispi anzulegen. Am 29. September 2004 wurde auf der Piazza San Paolo nahe dem alten Standort ein 3,8 Meter hoher bronzener Erzengel von Benedetto Pietrogrande aufgestellt; er tritt auf einen Drachen und hält ein lilienbekröntes Zepter, nach dem verlorenen Fresko statt des üblichen Schwerts.
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