San Siro di Struppa, Romanische Kirche in Struppa, Genua, Italien.
San Siro di Struppa ist eine Kirche im Romanischen Stil in Genua mit Sandsteinwänden, einer zentralen Rosette und mehrschiffiger Struktur, die von steinernen Säulen getragen wird. Der Glockenturm mit dreifach geteilten Fenstern und charakteristischen lombardischen Bändern an den Oberwänden prägt das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes.
Eine Kirche bestand hier vielleicht seit dem 5. Jahrhundert, nahe dem vermuteten Geburtsort des heiligen Syrus, doch urkundlich belegt ist sie erst 955. 1025 übergab Bischof Landulf II. von Genua sie den Benediktinern, die eine Klosterkirche errichteten; Ende des 11. Jahrhunderts waren die Mönche nach Sant'Eusebio gezogen. Der heutige romanische Bau wurde wohl im 12. Jahrhundert neu errichtet, als die Pieve über sechs Rektorien gebot.
Die Kirche ist nach dem heiligen Syrus benannt, Bischof von Genua im 4. Jahrhundert, der der Überlieferung nach an diesem Ort geboren wurde; der Weiler auf 168 m Höhe gehörte einst zur Benediktinerabtei. Das Hauptwerk ist ein Polyptychon des heiligen Syrus von 1516, früher Teramo Piaggio, heute Pier Francesco Sacchi zugeschrieben. Die Pfarrei gehört zum Vikariat „Medio - Alto Bisagno“ der Erzdiözese Genua.
Die Kirche steht auf 168 m Meereshöhe im kleinen Ort San Siro oberhalb von Molassana im Bisagno-Tal; die alte Talstraße verlief hier am Hang und nicht im Talgrund, um die Hochwasser des Baches zu meiden. Der Vorplatz wurde 1988 mit einem Risseu aus weißen und grauen Kieseln neu gepflastert, und die Bronzetür von 1963 hängt an den ursprünglichen mittelalterlichen Angeln.
Die Kirche steht an dem Ort, an dem der Tradition nach der heilige Syrus von Genua geboren wurde, Bischof von Genua im 4. Jahrhundert. Das nahe Oratorium Sant'Alberto und Sant'Antonio Abate gilt Historikern als die dritte im 11. Jahrhundert errichtete Klosterkirche.
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