Castello di Villar Dora, Gotische Burg in Villar Dora, Italien.
Das Castello di Villar Dora ist eine mittelalterliche Befestigung auf erhöhtem Gelände mit gotischen Merkmalen wie Spitzbögen und dicken Steinmauern. Die Struktur zeigt typische Verteidigungselemente einer Burg aus dieser Epoche.
Der Hügel war bereits römisch besiedelt, belegt durch im 19. Jahrhundert gefundene Öllampen und Tränenfläschchen. Dokumente von 1287 beschreiben das Castrum Villaris Almexii: drei Türme, verbunden durch eine Mauer in Fischgrättechnik, die am Mauerfuß noch sichtbar ist. 1359 kauften Pietro und Daniele Provana die Anlage und begründeten den Zweig del Villar; zwischen Mitte des 14. und Mitte des 15. Jahrhunderts bauten sie sie im gotischen Stil um. Ende des 19. Jahrhunderts starb die Linie aus, und die Burg ging an die Grafen Antonielli d'Oulx über.
Der Aufstieg der Provana zeigt sich im Wappen, das Papst Martin V. ihnen erlaubte, mit der Säule der Colonna zu vieren, nachdem sie ihm 1418 ein Heer für den Rückweg nach Rom gestellt hatten. Das Schloss ist Privatresidenz der Grafen Antonielli d'Oulx und nicht zu besichtigen.
Das Schloss ist eine Privatresidenz der Grafen Antonielli d'Oulx und nicht für Besucher geöffnet; man sieht es von außen. Es steht auf einem felsigen Hügel im Zentrum von Villar Dora im Susatal und ist über die Straße von Turin aus erreichbar. Von den Dorfstraßen aus sind die unteren Abschnitte der Ringmauer zu erkennen, die im Fischgrätmuster gemauert sind.
Der untere Teil der Ringmauern zeigt noch das aus Dokumenten von 1287 bekannte Mauerwerk in „lisca di pesce“ (Fischgrätmuster), als die Anlage aus drei durch eine Mauer verbundenen Türmen bestand. Das Schloss ist weiterhin Privatresidenz der Grafen Antonielli d'Oulx und nicht zu besichtigen.
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