Cloisters of the Monastery of Saints Severino and Sossio, Benediktinerklosterkomplex in Neapel, Italien
Das Kloster besteht aus drei separaten Kreuzgängen, die verschiedene architektonische Stile und Funktionen zeigen und jeweils eigene charakteristische Merkmale aufweisen. Die Anlage wurde später zum Sitz des Staatsarchivs und wird heute als wichtiges Dokumentenzentrum genutzt.
Das Kloster entstand im 10. Jahrhundert und wurde später an seinen heutigen Standort verlegt, um Überfällen zu entgehen. Die Reliquien der heiligen Severino und Sossio wurden über Zeit hierher gebracht und machten den Ort zu einem bedeutenden religiösen Zentrum.
Der Kreuzgang zeigt die Handschrift verschiedener Künstler und Handwerker, die hier ihre Spuren hinterließen. Besucher können noch heute die Details der Verzierungen bewundern, die von lokalen Meistern geschaffen wurden und die religiöse Kunsttradition der Region widerspiegeln.
Der Zugang erfolgt durch die historischen Eingänge, und Besucher sollten beachten, dass es sich um ein Archivgebäude handelt, das ihre Erkundung reguliert. Das Gelände ist begehbar und bietet verschiedene Blickwinkel auf die architektonischen Details der Kreuzgänge.
Einer der Kreuzgänge enthielt einen legendären Platanen-Baum, der laut Überlieferung heilende Kräfte besaß und bis Mitte des 20. Jahrhunderts dort stand. Dieser Baum war ein bekannter Punkt für Besucher und wurde erst in den 1950er Jahren entfernt.
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