San Martino, Ehemaliges Kloster und Museum am Vomero-Hügel in Neapel, Italien
San Martino ist ein ehemaliges Kartäuser-Kloster auf dem Vomero-Hügel und beherbergt heute ein Museum mit mehreren Sälen und Bereichen. Das Gebäude kombiniert barocke und gotische Elemente und umfasst verschiedene Kreuzgänge, unterirdische Räume und terrassierte Gärten mit Blick auf die Stadt.
Das Kloster wurde 1325 unter Karl von Anjou gegründet und 1368 unter der Königin Johanna I. geweiht. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es erweitert und umgestaltet und diente lange Zeit als bedeutender Ort des religiösen Lebens in Neapel.
Das Museum beherbergt eine Sammlung neapolitanischer Krippen, königlicher Kutschen, maritimer Artefakte und Gemälde verschiedener Epochen.
Der Ort ist leicht vom Vomero-Platz erreichbar und der Zugang ist überwiegend ebenerdig oder über wenige Stufen möglich. Besucher sollten mindestens zwei Stunden einplanen, um die Ausstellungen und Bereiche gründlich zu erkunden.
Im Inneren bewahrt das Museum eine der größten Sammlungen von Weihnachtskrippen Neapels mit Details und Figuren aus verschiedenen Epochen. Diese Krippen zeigen die lokale Kunsttradition und die Festkultur, die über Generationen hinweg gepflegt wurde.
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