Santa Maria Assunta a Monte Oliveto Minore, Benediktinerkloster in San Gimignano, Italien.
Das Kloster ist ein benediktinisches Gebaude mit einer Steinfassade und einer von Saulen getragenen Vorhalle, das eine einschiffige Kirche mit Seitenkapellen enthalt. Der Komplex umfasst auch einen Kreuzgang mit dreiseitigen Arkaden, die einen zentralen Rasenplatz umgeben.
Das Monasterium wurde 1340 gegrundet und erhielt in der Mitte des 15. Jahrhunderts eine umfangreiche Umgestaltung. Diese Bauarbeiten schufen das Aussehen, das die Anlage bis heute hat.
Die Kirche beherbergt ein Fresko der Kreuzigung aus dem 15. Jahrhundert und barocke Stuckdekorationen, die von Handwerkern aus dem Umfeld Benozzo Gozzolis geschaffen wurden. Der Innenraum zeigt, wie Kunstler zu dieser Zeit religiose Orte mit Farbe und Formen ausstatteten.
Das Kloster liegt etwa einen Kilometer von San Gimignano entfernt und ist uber die Via Francigena erreichbar, eine alte Pilgerroute die sich durch die Landschaft zieht. Ein Besuch funktioniert gut als Spaziergang durch die toskanische Landschaft auserhalb der Stadt.
Der Kreuzgang beherbergt das Grab von Meister Antonio Salvi, einem lokal bekannten Handwerker. Diese Ruhestätte zeigt, wie wichtig solche handwerklichen Figuren in der Klostergemeinschaft waren.
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