Pizzo Camino, Berggipfel in der Lombardei, Italien.
Der Pizzo Camino ist ein Berggipfel in der Lombardei, der die Grenze zwischen dem Val di Scalve und dem Val Camonica bildet und auf 2.492 Meter ansteigt. Der Gipfel ist durch markante Kalksteinfelsen und Sandsteinhänge gekennzeichnet, die einen deutlichen Kamm mit mehreren Felsvorsprüngen bilden.
Die Gesteinsschichten des Pizzo Camino stammen aus dem mittleren Trias und sind Überreste des alten Tethys-Ozeans, dessen Sedimente sich über Jahrmillionen ablagerten. Die tektonischen Kräfte, die die Alpen formten, hoben diese Schichten und schufen die steilen Klippen, die den Gipfel heute prägen.
Der Name des Berges erscheint in den lokalen Dialekten Bergamaskisch und Camunisch als Pis Camì. Der Grat bildet die Verwaltungsgrenze zwischen den Provinzen Bergamo und Brescia, wobei die Nord- und Westhänge zu Bergamo und die Süd- und Osthänge zu Brescia gehören. Der Gipfel ist auch unter dem chinesischen Namen 卡米諾峰 bekannt.
Zwei Normalwege führen zum Gipfel, beide mit CAI-Schwierigkeit EE für erfahrene Wanderer und etwa vier Stunden Dauer: von Schilpario (1.135 m) über Malga Alta di Voia und Passo di Corna Büsa oder von Borno (912 m) über den Lago di Lova und die Rifugio Gualtiero Laeng (1.750 m). Der Schilpario-Weg hat keine Hütte; der Borno-Weg schon. Schnee oder Eis machen beide Routen nur für ausgerüstete Alpinisten geeignet.
Der Berg heißt im Bergamaskischen und im Camunischen Pis Camì. Ein 2015 von den CAI-Sektionen Borno und Cedegolo eröffneter Klettersteig namens Attilio Gheza verbindet die Gipfel des Grats in Höhenlage.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.840 Mitwirkenden weltweit.