Lago di Conza, Stausee in Italien
Der Lago di Conza ist ein Stausee in der Region Kampanien in Süditalien, der sich über ein Tal zwischen bewaldeten Hügeln erstreckt. Das Wasser ist von einem flachen Ufer umgeben, an dem Wege entlanglaufen, die einen Blick über die gesamte Wasserfläche ermöglichen.
Der Stausee wurde nach dem Erdbeben von 1980 gebaut, das die Region Kampanien stark verwüstete, und war Teil der Wiederaufbaumaßnahmen für die betroffenen Gebiete. Bei den Bauarbeiten kamen archäologische Überreste der römischen Siedlung Compsa ans Licht.
Der Name Conza geht auf die antike Siedlung Compsa zurück, deren Ruinen in der Nähe des Sees zu finden sind. In den umliegenden Dörfern kann man lokale Töpferwaren und regionale Käsesorten entdecken, die mit dieser Geschichte verbunden sind.
Der See ist am besten mit dem Auto erreichbar, und in der Nähe gibt es Parkplätze. Die Wege am Ufer sind flach und wenig anspruchsvoll, sodass ein Besuch auch ohne besondere Ausrüstung möglich ist.
Obwohl der See nach einem Erdbeben gebaut wurde, liegen die römischen Überreste, die während der Bauarbeiten entdeckt wurden, heute teilweise unter Wasser. Dies macht ihn zu einem der wenigen Orte Italiens, an dem eine antike Siedlung buchstäblich versunken ist.
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